Ich kann Babyhoodies

Schon wieder ist’s lang her, dass ich habe was von mir hören lassen. Was aber nicht heißt, dass ich untätig war! Ich habe eine neue Passion gefunden. Babyhoodies nähen.

Was eigentlich ein Auftrag meiner Bully-Freundin (hier bekommen alle Spitznamen und Bully-Freundin-Freundin hört sich doof an :P) war, wurde zu einer schönen Stoffabbau-Gelegenheit. Denn so kleine Pullis in Größe 62 lassen sich wunderbar aus Rest-Sweat-Stoffstücken zaubern! Und so bekamen dann gleich alle „Kinderkriegwütigen“ bei dem besten Vater auf der Arbeit einen kleinen unikaten Babyhoodie, die Bully-Freundin erhielt welche und auch der Freund verschenkte einen weiter. Und Zack! Hat man wieder Platz im Stoffschrank (der natürlich umgehend wieder gefüllt war ;/)

Als Schnittmuster diente mir der Babyhoodie von Selbermacher-123. Für etwas Näherfahrene eigentlich kein Problem. Ich habe mich bei jedem Pulli für die Version mit den Eingrifftaschen entschieden, da ich finde, dass das echt viel mehr hermacht, als der übliche Känguru-Beutel. Und Kippen und Smartphone müssen Babys ja auch noch nicht unterbringen 😉
Bei Sweatstoff hat man im Winter die Möglichkeit zu schwelgen… so viele schöne, bunte Sweats oder unifarben und dann kombiniert mit einem witzigen Jersey für Kapuze und Eingrifftäschchen. Hier konnte ich auch die letzten Reste von meinem Geister-Jersey von Cherry Picking verbraten.
Gelernt haben wir auch wieder was: zu viel Fusselstoff mag die Maschine nicht, es werden eindeutig mehr Mädchen als Jungen geboren und mit billigem Bündchen LÄSST SICH NICHT ARBEITEN. 🙂

Entschuldigung für mal wieder unprofessionelle Bilder, aaaaber mir fehlen bei sowas einfach immer die Tragebilder, was vielleicht auch darauf zurückzuführen ist, dass ein Paar von den Mäusen sich noch bei Mama befinden.

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Sogar mit Label (von den besten Eltern zum Geburtstag bekommen)

Sogar mit Label (von den besten Eltern zum Geburtstag bekommen)

Und ab damit zum Creadienstag!

Ahoi!

Nachdem ich Samstag mit dem Freund auf dem Stoffmarkt in Köln war und von da natürlich auch wieder einen Ankerstoff mitgebracht habe, musste ich diesen natürlich auch verwerten!
Ich habe mich dazu entschlossen, eine kleine Evi von den Elberbsen zu nähen. Zugegebenermaßen habe ich die Ideen bei zwei Mitgliedern einer Facebookgruppe zum Thema „Maritimes Nähen“ abgeschaut! Danke an dieser Stelle für die inspirierende Gruppe!

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Die Idee mit dem Anker ist von Schaumzucker. Bei ihr war er Motiv auf einem Shirt und sie hatte ein Stück gestreiften Jersey um den Anker gewickelt. Super schön und musste ich deswegen, wenn auch etwas verändert, übernehmen.
Den gesamte Aufbau der Tasche habe ich bei der Gründerin der oben erwähnten Facebookgruppe abgeschaut. Die Tasche ist Titelbild der Gruppe und ich wusste, dass ich das nachmachen muss 😉

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Hier dann die andere Seite von Evi. Ich habe ein Paspelband miteingearbeitet. Nachdem das bei einem Pullover nur so semi-gut verlaufen ist, ist es mir hier gut gelungen. Übung macht eben den Meister!

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Von innen habe ich einen relativ bunten maritimen Stoff, den ich im Sommer auf dem Stoffmarkt in Monheim gefunden habe.

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Zu guter Letzt noch den wunderschönsten Steuerrad-Reißverschluss von Alles für Selbermacher. Den habe ich jetzt die ganze Zeit aufbewahrt und nun eine schöne Verwendung gefunden.

Und gestern habe ich beim Stöbern noch den „Stoffabbau“ von Frühstück bei Emma gefunden. Das Thema für die zweite Oktoberwoche war „Kosmetiktäschchen“. Es ist aber insgesamt 10 Tage möglich seine Sachen zu verlinken. Also mach ich das mal 🙂

Danke für’s Lesen ❤