Die Regenbogen-Halssocke oder wie es ganz schnell vorbei war mit der Jersey-Abstinenz

Die eigentlich geplante Jersey-Abstinenz nahm dann doch ein jähes Ende, als ich ein Geburtstagsgeschenk für eine Freundin von mir nähen musste.
Sie hatte sich schon vor längerer Zeit einen Schal von mir gewünscht und bevor wieder Sommer ist, musste ich das dann wohl auch mal einlösen.

Ich wollte schon länger mal die Halssocke von Olilu ausprobieren. Das habe ich dann auch getan und sie aus Regenbogenjersey und grünem Sweat genäht. Den Sweat habe ich aber quasi falschherum  genäht, damit der flauschige Teil außen ist.
Verschönert mit ein bisschen Webband und einer rosa Satinschleife mit rosa Herzchen-Kam Snap sah das dann so aus:
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Zwischenzeitlich habe ich darüber nachgedacht nicht zum Geburtstag zu gehen und den Schal einfach zu behalten 🙂
Die Schleife hab ich vorher festgenäht, weil sie immer wieder auseinandergegangen ist, bevor ich den Kam Snap anbringen konnte.
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Und hier noch das niedliche Webband, das genau zu dem grünen Sweat gepasst hat und von dem ich leider nicht mehr weiß, wo ich es gekauft habe.
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So Frau Stöpfi: Auf Gran Canaria kannst du den ja leider nicht tragen, aber ich hoffe, er gefällt Dir trotzdem!

Ok, dann nochmal Creadienstag

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Meet My Masterpiece

Der Geburtstag des Freundes stand mal wieder vor der Tür und ich wollte ihm gerne etwas nähen. Das ist gar nicht so einfach, denn für Männer gibt es nicht sooo viele Schnitte! Eigentlich wollte ich eine Sweatjacke nähen, da hab ich aber gar nichts gefunden und das selber zu entwerfen traue ich mir einfach noch nicht zu!

Also entschied ich mich für das eBook Malte von den Rockerbuben! Das ist ein Longsleeve mit Knopfleiste und Doppellagen-Look (das bedeutet, dass es aussieht, als wäre unter dem Longsleeve noch ein T-Shirt). Und ich kann euch sagen: das hatte es ganz schön in sich O.o (in der Beschreibung bei Dawanda heißt es: „kein „mal eben“ Schnitt für absolute Nähanfänger“ – ja, das würde ich so unterschreiben…)
Für die Knopfleiste hab ich schon länger gebraucht, als für das ganze restliche Shirt. Zwischendurch hab ich mal die Hoffnung gehabt, dass es ein Video bei YouTube gibt, aber leider gab es das nicht.

Beim Stoff habe ich mich für schwarz/grau geringelten und so eine Art Piraten/Totenkopf-erinnert-mich-irgendwie-ans-Toten-Hosen-Logo Jersey entschieden, die ich beide bei Stoffwelten bestellt habe (Hier mal wieder mein Lob: super schneller Versand und wieder ein paar schöne Dinge zusätzlich – die Bonbons esse ich gerne 🙂
Ich habe dann doch, kurz bevor ich angefangen habe, nochmal nachgefragt, ob ihm der Stoff nicht doch zu kindisch ist, aber zum Glück gefiel er.
Der Piratenjersey war super schön zu verarbeiten, wohingegen der geringelte mich zur Weißglut getrieben hat…. ständig hat der sich eingerollt :/
Und Tadaaaaa: das ist das Ergebnis (ja, Else ist weiblich und Größe vierzig, da musste ich das etwas draufpressen…:

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Im März fahren wir nach Sylt, da versuche ich mal ein paar schöne Fotos mit dem Freund drin zu schießen.

Und hier eine Detailaufnahme vom innenliegenden T-Shirt und der Knopfleiste des Grauens 🙂

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Bei den Knöpfen habe ich Kam Snaps verwendet, weil es mir so vorkommt, als würde ich mir ständig neue kaufen und die aber nie verwenden. (Vielleicht ist es auch hier bei mir wie mit Weichspüler und Geschenkpapier – irgendwie beruhigt es mich viel davon zu besitzen…)
Hier konnte ich dann direkt fünf schwarze raushauen *yey*

Eigentlich habe ich mir danach vorgenommen erstmal niiiiieeee wieder etwas mit Jersey zu nähen, der Vorsatz hat aber genau bis zum nächsten Tag angehalten. *2xyey*
So und weil das so schwer war und trotzdem ganz gut gelungen ist, zeige ich das doch gleich mal beim Creadienstag.

Tschöööö bis zum nächsten Mal!