Ein bisschen Ordnung im Chaos…

Es gibt zwei Dinge, die sicher jedem, der näht bekannt sind: stundenlanges Stöbern und Pinnen auf Pinterest und der ständige Versuch Ordnung in die Stoff- und Bändervorräte zu bekommen.
Beim Ersteren stieß ich auf eine Variante meine inzwischen maßiv angewachsene Anzahl an Webbändern und was man sonst so an Bändchen hat, ein bisschen übersichtlicher unterzubringen.
Die Ur-Idee stammt hierher!

Also habe ich Mandarinen in der Kiste gekauft und musste sehr viele davon allein essen. Der Freund isst nämlich keine Mandarinen. (Ich gebe zu, dass man mein Tempo wohl nicht rekordverdächtig war, denn zwei oder drei musste ich vertrocknet wegwerfen…)
Jetzt fehlten nur noch Postkarten! Ich bin ein großer Fan von Postkarten und nehme immer und überall welche mit – aber doch bitte nicht zum Zerschneiden!! Es gab also nur die Möglichkeit ab jetzt anzufangen zu sammeln und meine Aufbewahrung dann wahrscheinlich erst in drei Jahren fertig zu haben. 😦

Ich hab mich dann mal ein bisschen bei meinen Freunden umgehört und siehe da! Der Ritter (und er macht seinem Spitznamen mal wieder alle Ehre!) gab mir Flyer von einem hiesigen Veranstaltungsort! Die Flyer sind auf wunderbar fester Pappe gedruckt (also „Fliegen“ können die mit Sicherheit nicht) und in Postkartenformat.
Dann ging’s gestern Abend ans Schnibbeln:

Vorher-Nachher-Bild:

Ja, inzwischen sind es ein paar mehr und es ist auch noch lange kein Ende in Sicht. Ich brauche mehr Postkarten!

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An dieser Stelle einen herzlichen Dank an den Ritter und an alle anderen für ihre Aufmerksamkeit! 🙂
Wir versuchen’s heute auch mal wieder beim Creadienstag

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Dino gegen Bauchweh

Heute mal was zum Thema „Throwback Thursday“! Schon vor längere Zeit habe ich mir das Buch „Meine Kuschelfreunde“ vom Topp-Verlag zugelegt.

ISBN 978-3-7724-6727-1

ISBN 978-3-7724-6727-1

Hier sind viele Schnittmuster für Kuscheltiere enthalten – von miniklein bis Teppichgröße. Immer wieder sehr schön anzusehen, dass es sowohl Erwachsenen, als auch Kinder Freude bereitet, dieses Buch durchzublättern und quasi an alles ein „Wunschlisten-Sternchen“ zu setzen. Da sieht man mal wieder, dass man irgendwie doch nie erwachsen wird.
Auch meine Cousine bekam das Buch in die Finger und beauftragte mich für ihren bald-Papa-werdenden Arbeitskollegen einen Kirschkern-Dino zu nähen. Die Vorgaben waren, vielleicht für Biologen ganz normal, ziemlich eindeutig bestimmt. Genaueste Vorstellungen – von allen Kollegen zusammengetragen – was Materialien und Farben angeht. 🙂
Das war der Kleine dann, als er fertig war:
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Für den Körper habe ich einfach ein Handtuch bei Wool***** gekauft. Die Farbe stimmte und der Preis ebenfalls. Der bunte Stoff ist ein einfacher Baumwollstoff aus den Anfängen meiner Nähkarriere 🙂 Er war immer zu schade, um ihn wegzuwerfen, aber dann doch zu wenig, um etwas anderes draus zu nähen. So kam er dieses Mal zum Einsatz, brachte mich bei den Rückenschuppen zur Verzweiflung und erfreut jetzt hoffentlich die kleine Leni.
Die blauen Punkte habe ich aus Nickistoff zugeschnitten, den ich auf meinem letzten Stoffmarktbesuch erstanden habe. So gibt es auch haptisch etwas für die Kleine zu tun 😉
Die Augen habe ich mit einem ganz engen Zickzackstich einfach mit der Maschine aufgenäht! Das ging super und wird wohl auch nicht das letzte Mal sein, dass ich das so gemacht habe.

Danke, für die Aufmerksamkeit 🙂

Ich kann Babyhoodies

Schon wieder ist’s lang her, dass ich habe was von mir hören lassen. Was aber nicht heißt, dass ich untätig war! Ich habe eine neue Passion gefunden. Babyhoodies nähen.

Was eigentlich ein Auftrag meiner Bully-Freundin (hier bekommen alle Spitznamen und Bully-Freundin-Freundin hört sich doof an :P) war, wurde zu einer schönen Stoffabbau-Gelegenheit. Denn so kleine Pullis in Größe 62 lassen sich wunderbar aus Rest-Sweat-Stoffstücken zaubern! Und so bekamen dann gleich alle „Kinderkriegwütigen“ bei dem besten Vater auf der Arbeit einen kleinen unikaten Babyhoodie, die Bully-Freundin erhielt welche und auch der Freund verschenkte einen weiter. Und Zack! Hat man wieder Platz im Stoffschrank (der natürlich umgehend wieder gefüllt war ;/)

Als Schnittmuster diente mir der Babyhoodie von Selbermacher-123. Für etwas Näherfahrene eigentlich kein Problem. Ich habe mich bei jedem Pulli für die Version mit den Eingrifftaschen entschieden, da ich finde, dass das echt viel mehr hermacht, als der übliche Känguru-Beutel. Und Kippen und Smartphone müssen Babys ja auch noch nicht unterbringen 😉
Bei Sweatstoff hat man im Winter die Möglichkeit zu schwelgen… so viele schöne, bunte Sweats oder unifarben und dann kombiniert mit einem witzigen Jersey für Kapuze und Eingrifftäschchen. Hier konnte ich auch die letzten Reste von meinem Geister-Jersey von Cherry Picking verbraten.
Gelernt haben wir auch wieder was: zu viel Fusselstoff mag die Maschine nicht, es werden eindeutig mehr Mädchen als Jungen geboren und mit billigem Bündchen LÄSST SICH NICHT ARBEITEN. 🙂

Entschuldigung für mal wieder unprofessionelle Bilder, aaaaber mir fehlen bei sowas einfach immer die Tragebilder, was vielleicht auch darauf zurückzuführen ist, dass ein Paar von den Mäusen sich noch bei Mama befinden.

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Sogar mit Label (von den besten Eltern zum Geburtstag bekommen)

Sogar mit Label (von den besten Eltern zum Geburtstag bekommen)

Und ab damit zum Creadienstag!

Zwei Bullis für ein Bulliverrückten-Baby

Also ich habe eine Freundin, die sehr gerne Bullis mag. Ihr Mann mag auch gerne Bullis. Gerade arbeiten wir daran, dass auch das künftige Baby gerne Bullis mag 🙂

Als ich erfuhr, dass sie ein Baby bekommt, hatte ich direkt vor Augen, dass ich etwas mit dem berühmten Bus drauf nähen möchte. Nur was?
Die Entscheidung viel auf ein Knister-Schnuffel-Tuch. Ich stand allerdings vor einem Problem als ich bemerkte, dass mein Drucker nicht so will, wie ich will. Also habe ich mich hingesetzt und selber einen Bulli aufgezeichnet. Das Problem, wenn man etwas aus der Hand zeichnet: ES IST NICHT SYMMETRISCH. 🙂 Das ergibt irgendwie immer ein Problem in meinem Kopf. Ja, es ist selbstgemacht und ja, dann darf das auch etwas schief sein (wie es beim zweiten Bulli auch leider passiert ist). Aber nicht schon vor dem Nähen…
Also wurde das Blatt geknickt und nur ein halber Bus aufgemalt. Ausgetrickst! 😉
Dann habe ich es Schritt für Schritt ausgeschnitten und appliziert.

Und so sah das ganze dann aus und hat die Babyeltern hoch erfreut:

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Beim Bild habe ich mich übrigens an einem Beispiel von dem Blog Kreativ oder Primitiv orientiert (vielleicht hab ich es auch ein bisschen geklaut 😉 )

Als die Einladung zur Hochzeit der beiden kam, kam der Auftrag: bitte ein Schlafsack für’s Baby!
Ich habe noch nie einen Schlafsack genäht! Also musste ich erstmal ein Schnittmuster suchen. Hierbei habe ich mich für den Durchschlafsack entschieden. Dann bin ich in den örtlichen Stoffladen maschiert und habe mit der freundlichen Verkäuferin ein paar Hippie-farbenfrohe Stoffe ausgesucht. Außen habe ich eine Baumwolle von Gütermann genommen und innen einen Swafing-Jersey. Leider habe ich vergessen Fotos von Innenleben des Säckchens zu machen.
Dafür gibt es aber mal wieder ein Katzenbild:

Der boykottiert mich nämlich immer. Damit das jetzt mal alle sehen!

Der boykottiert mich nämlich immer. Damit das jetzt mal alle sehen!

Der eigentlich nicht so liebesbedürftige Kater findet es ganz toll auf Stoff gekrault zu werden...

Der eigentlich nicht so liebesbedürftige Kater findet es ganz toll auf Stoff gekrault zu werden…

Trotz offensichtlichem Boykott durch meinen trotzigen Kater, ist dann doch was schönes draus geworden. Auch hier waren die Eltern wieder glücklich, dass der Bus den Schlafsack ziert!

Fritzi gefällt's auch.

Fritzi gefällt’s auch.

Großaufnahme vom schiefen Bulli ;)

Großaufnahme vom schiefen Bulli 😉

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal!

Ein Top für Frau König

Mal wieder war ich in Sachen „Geburtstagsgeschenk“ unterwegs und auf der Suche nach einem schönen Schnitt und Stoff! Ich muss zugeben, dass ich inzwischen so begeistert von den Leni Pepunkt Schnittmustern bin, dass mich mein erster Weg immer zu ihrem Sortiment führt!
Ich wollte für Frau König ein schlichtes Top mit schönem Stoff nähen. So Chichi ist nicht ihr Ding. Man findet auch unter den Freebooks im WWW schöne Schnittmuster, jedoch entsprach nichts dem, was ich schon in meinem Kopf hatte 🙂

Hier kommen wir wieder zu Leni Pepunkt! Ihr Schnittmuster Shirt „everyDay“ ist perfekt. Für mich. Für Frau König. Und wahrscheinlich für jeden. Es kann in einer kurzen und in einer Kleid-Variante genäht werden.
Ich hab mich für die kurze entschieden. Das Top ist super schnell genäht und macht echt was her!

Hier mal auf Else:

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Das Top hab ich nachher noch gekürzt. Man kann hier ganz gut den wunderschönen Bio-Hippie-Peacezeichen-Jersey erkennen, den ich bei Dawanda gekauft habe. Der Stoff war wunderbar zu verarbeiten, weil er nicht die üblichen Jersey-Einroll-Starallüren hatte!

Frau König hat mir erlaubt ein Trage-Foto von ihr zu veröffentlichen!

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Ja, das war’s von mir für heute 🙂

Das erste Mal Freihandnähen

Schon länger verfolge ich den neuen Trend des Freihandnähens mit der Nähmaschine, nur habe ich mich bis jetzt nicht drangetraut (Schon deswegen, weil ich mich dafür mit der Anleitung meiner Nähmaschine auseinandersetzen musste 😉 )

Die Anfrage einer Freundin, ob ich für ihr Patenkind einen Schutzengel nähen könne, kam da gerade recht, denn es wurde gewünscht, dass der Name vorne auf dem Engelchen steht. Applizieren war mir zu langweilig und auch irgendwie zu fuddelig bei dem kleinen Engel, also habe ich mich mal hier eingelesen!

Zum Freihandnähen muss bei der Maschine der Transporteur versenkbar sein und ein Stopf- oder Stickfuß (idealerweise kauft man einen Freihandnähfuß) vorhanden sein. Bei meiner Maschine ist ein Stopffuß dabei, der trotz nicht voll abgesenktem Nähfuß die Oberfadenspannung hält. Bei meiner Expression 2028 rastet der Hebel in einer Einkerbung auf der Hälfte der Strecke nach unten ein, wenn man ihn bei runterdrücken etwas nach hinten drückt (ist das verständlich? :))

Also habe ich den Namen des Kleinen dieses Mal quasi „geschrieben“! Vorher habe ich ein paar Testreihen absolviert, denn es ist doch etwas ungewohnt, wenn der Stoff nicht transportiert wird!

Ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen!

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Demnächst versuche ich es dann auch mal mit zusätzlichem Stoff und werden natürlich berichten.

Danke für die Aufmerksamkeit!

Ja, ich lebe noch oder: wie aus einem Stück Paisleystoff ein Pulli wurde

Das ist jetzt echt schon lange her, seitdem ich das letzte mal geschrieben habe. Aber tatsächlich lebe ich noch und habe auch mal wieder was genäht 😉

Ein Geschenk für die Freundin musste her! Und sie wünschte sich einen Pulli! Vorgabe: irgendwas mit Paisley-Muster.
Ich hatte für ein anderes Projekt schon das Schnittmuster zu Leni Pepunkts Kapuziert 4Us gekauft (Glück gehabt es gab bei Dawanda 15% auf alles 🙂 und hier kam es dann zum Einsatz. Ich bin ein großer Fan von Leni, seitdem ich die Pluderhose Lässig 4Us für die Frau König genäht habe. Die Beschreibungen sind leicht verständlich und mit guten Bildern versehen.
Ich habe mich für die Variante in lang mit großer Kapuze und Eingrifftaschen entschieden.
Den Paisleystoff habe ich ebenfalls bei der Rabattaktion bei Dawanda gekauft und bin dann damit zu Der Stoff in Dinslaken gegangen und habe einen Sweatstoff in dunkelrot gekauft. So gehe ich eigentlich fast immer vor, da es mir sehr schwerfällt im Internet Stoffe zu kombinieren!

Und hier seht ihr das Ergebnis! An dieser Stelle möchte ich mich bei Till von Mallinckrodt für die wunderbaren Bilder bedanken. Hier könnt ihr ihm ein paar Likes schenken! Das ist echt sehr toll, dass ich auch mal Profibilder für meinen Blog habe 🙂 Achja, und natürlich auch ein herzliches Dankeschön an das Model, denn Else, meine Schneiderpuppe trägt Größe 40, der hat der Pulli in XS nicht gepasst 🙂

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Eine gelbe Satinschleife mit hellblauem Kam Snap. So finden sich fast alle Farben aus dem Paisleystoff wieder!

Eine gelbe Satinschleife mit hellblauem Kam Snap. So finden sich fast alle Farben aus dem Paisleystoff wieder! Die Schleife habe ich vorher angenäht, sonst ist das echt ein große Fuddelei…

Die Bündchen habe ich alle aus dem Paisleystoff gemacht. Hier sollte immer etwas mehr Stoff als angegeben eingeplant werden.

Die Bündchen habe ich alle aus dem Paisleystoff gemacht. Hier sollte immer etwas mehr Stoff als angegeben eingeplant werden.

Für die Taschen musste ich dann doch nochmal Bündchenstoff kaufen, da dieser wesentlich einfacher an solchen kniffligen Stellen zu verarbeiten ist.

Für die Taschen musste ich dann doch nochmal Bündchenstoff kaufen, da dieser wesentlich einfacher an solchen kniffligen Stellen zu verarbeiten ist.

Spielereien dürfen nicht fehlen :)

Spielereien dürfen nicht fehlen 🙂

Ja, und hier nochmal im Ganzen!

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Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und ich gebe das ganze mal an den Creadienstag!